Butare& Gikongoro 23.09

Top fit ging’s heute zum Frühstück. Es gab zum ersten Mal einen Toaster!

Gestärkt ging es zu unserem ersten Programmpunkt. Die Besichtigung einer Kaffe Plantage. Anfangs haben wir uns am Office getroffen. Dort haben wir als aller erstes Kaffe bekommen. Es sind auch noch vier Studentinnen zu unserer Gruppe dazugestoßen, zwei davon aus Deutschland. Unser Guide aka Coffee guy aka Funny Guy, gab uns erstmal eine grobe Einweisung.

Zur Kaffe Plantage selbst sind einige zu Fuß andere mit dem Bus gefahren. Die Strecke zu Fuß den Berg hoch war zwar anstrengend aber dennoch sehr schön.

Unser Guide hat uns viel über den Kaffe Anbau, die verschiedenen Arten, ihre Feinde und vieles mehr erzählt. ( Wer mehr darüber erfahren möchte kann gerne in den Kommentaren nachfragen ). Aka Coffe Boy war auch aka eine Bergziege wie sich später herausstellte. Er ist die Kaffe Plantagen in einem Affenzahn hochgelaufen. An der Hälfte unserer Tour angelangt konnten wir selbst unseren eigenen Kaffe rösten. Gleich darauf ging es in Windeseile auf den Berg, wo wir eine wunderschöne Aussicht genießen konnten.

Nach einem schnellen Bergabstieg, ging es direkt weiter mit unserer Führung und uns wurde gezeigt, wie die Bohnen gewaschen und später verpackt werden.

Jeder hat ein kleines Päckchen mit mit fertigem Kaffee und dem Selbstgemachten geschenkt bekommen.

Dann lernten wir etwas über die Geschichte Ruandas, den Genozid. Wir besuchten die Ginkoro Gedenkstädte. Dort wurden die Tutsis von einem Priester hingeschickt mit der Zusicherung das sie dort sicher sind. Eigentlich war es eine Falle, die für Tausende den Tot bedeuten würde. Zuerst sind wir durch das dortige Museum gegangen. Dort wurde über die Geschichte des Genozids aufgeklärt. Danach ging es in den Außenbereich. Als erstes kamen wir zu einem Massengrab. Wir hatten alle ein komisches Gefühl. Das schlimmste war als wir zu einem Haus kamen, in welchem die Leichen aus dem Massengrab aufgebahrt worden sind. Da sie keinen Sauerstoff abkamen konnte man noch viel erkennen. Es war erschreckend dies zu sehen. Selbst Kinder und Babys lagen dort in verschiedenen Räumen. Davon gab es noch drei weitere Häuser. Es ist sehr schwer in Worte zu fassen, was wir dort gesehen haben.

Wieder im Bus und auf dem Weg Wasser zu kaufen, wurde und plötzlich mal eine ganz andere Seite von Afrika gezeigt. Wir fuhren in eine sehr arme Gegend und von überall kamen Ausrufe wie:„ Money, Money“.

Für das Wasser mussten wir auf einen Parkplatz fahren. Dort standen ganz viele Busse und viele Menschen waren dort versammelt. Es war eine sehr bedrohliche und befremdliche Situation, da diese Menschen sehr aufdringlich waren und uns Ihre Waren verkaufen wollten. Einige kamen sogar in den Bus hinein. Dies war für alle eine emotionale, unangenehme Situation. Einige hatten sehr Angst, andere mussten sogar weinen, weil alles zu viel war auch davor die Situation mit dem Memorial. Unser Busfahrer ist für uns ausgestiegen und hat alles gekauft. Ein anderer Einheimischer hat auch die Leute vom Bus weggezogen. Wie waren alle erleichtert als wir von diesem Platz losgefahren sind.

Darauf machten wir uns auf den Weg zum Nyungwe Nationalpark. Unsere Hotel war ganz abgelegen, im Wald drin. Dadurch das wie im Dunkeln ankamen war es etwas gruselig.

Nach dem Essen ging’s schlafen, damit wir erholt wandern gehen können und das erlebte verarbeiten können.

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