Akagera National 20- 21.09

Am Donnerstag gegen 9:00 Uhr fuhren wir los richtung Akagera Nationalpark. Es ging los mit der Safari.

Vor unserem Hotel warteten vier Jeeps, auf welche wir uns aufteilen mussten.

Kurze Zeit später kam es zu einer totalen Eskalation: Bitch fight zwischen Lehrern und Schülern. Die größten Deutschen Zicken: out of control in Ruanda an der Tankstelle. Es kam zu kleinen unstimmigkeiten aufgrund der Sitzverteilung. Da wir uns alle so sehr lieben, haben wir uns gleich wieder vertragen und konnten das Abenteuer im Nationalpark wieder genießen.

Dort angekommen wurden wir ersteinmal mit Regen begrüßt. Es war eine 2% Wahrscheinlichkeit das dies passiert. Wir machten das beste draus und fuhren gleich los zu unserem Zeltplatz, wo wir dann doch noch im trockenen unsere Zelte aufbauen konnten.

Nachdem wir uns gemütlich eingerichtet haben, ging es weiter mit einer Bootstour auf dem See Ihema. Wir haben uns in drei Gruppen aufgeteilt und waren alle ganz aufgeregt, als wir dann endlich mal Hippos und Krokodile in echt sahen. Während der Tour haben wir außerdem auch viele verschiedene Vögel gesehen.

Wieder bei den Zelten angekommen, machten wir uns auf den Weg zum Abendessen. Plötzlich drehte unser Guide um und fuhr mit hoher Geschwindigkeit durch den Park. Wir wunderten uns wo er hin will und dann sagte er uns, dass Löwen gesichtet wurden. Alle waren ganz aufgeregt, da uns ein paar Stunden vorher noch gesagt wurde, dass die Wahrscheinlich, diese besonderen Tiere zu sehen, bei 1% liegt.

Nach einigen Minuten sahen wir vor uns schon mehrere Jeeps und dann auch endlich die Löwen!! Sie lagen ganz ruhig in der Natur und es war einfach ein unglaubliches Gefühl so nah dran zu sein. Wir machten alle viele Fotos und waren überglücklich.

Als wir auf dem Weg zurück, Richtung Hotel waren, überquerten die Löwen den Weg und wir folgten ihnen einige Meter, bis sie sich endgültig auf die Jagd machten.

Nach diesem besonderen Erlebnis am frühen Abend, hatten wir dann ein schnelles, aber sehr leckeres Abendessen.

Gegen 19:30 Uhr fuhren wir zurück zu unseren Zelten, saßen noch ein wenig am Lagerfeuer und fielen dann alle müde, aber glücklich ins Bett.

Heute Morgen um 5:30 klingelte dann der Wecker, denn wir wollten alle den Sonnenaufgang erleben. Völlig übermüdet und durchfroren, standen wir auf und beobachteten gespannt dieses tolle Naturspektakel. Unser Zeltplatz war auf einem ziemlich hohen Berg, weshalb man eine tolle Aussicht auf den Sonnenaufgang hatte. Alle waren begeistert und das frühe aufstehen hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Nachdem die Sonne dann am Horizont angekommen war, bauten wir schnell unsere Zelt ab, machten uns frisch und waren dann alle ready für die große Safari durch den Nationalpark.

Es ging los. Auf uns warteten Giraffen, Antilopen, Pumbas, Zebras und noch vieles mehr. Wir hofften natürlich, die Big Five zu sehen.

Nach ein paar kilometern hatten wir schon einige tolle Tiere gesehen und waren alle sehr beeindruckt, von Landschaft und der Vielfalt der Tiere.

Natürlich wurden wir auch essenstechnisch versorgt und bei einer kleinen Pause, bekamen wir Sandwiches und Obst. Gestärkt und wieder gut gelaunt, ging es dann weiter mit der Safari und weitere drei Stunden Jeep-Fahrt durch den Park lagen vor uns.

Wir hatten alle sehr viel Spaß und diese Safari war ein unvergessliches Erlebnis unserer Reise. Wir haben Flusspferde, Warzenschweine, Affen, Giraffen und noch viele weitere Tiere gesehen.

Allerdings müssten wir vom Akagera Nationalpark auch wieder zurück zu unserem Hotel in Rwamagana. Es war eine sehr ruckelige und holprige Fahrt über die Straßen Ruandas und leider kam es zu zwei Krankheitsfällen.

Im Hotel angekommen, haben wir unsere zwei kranken schnell versorgt und hoffen, dass es ihnen schnell besser geht.

Nach einem letzten Abendessen in diesem Hotel, ging es dann auch für alle ins Bett.

Es war ein sehr anstrengender, aber wunderschöner Tag.

Vielen Dank für die Lieben Kommentare!!! Wir freuen uns sehr über eure mentale Unterstützung.

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2 Gedanken zu “Akagera National 20- 21.09

  1. Eure Zeilen klingen nach Abenteuer, die Bilder sind grandios. Vielen Dank.
    Ich wünsche Euch für die verbleibenden Tage noch viele schöne Erlebnisse, kommt ALLE gesund wieder.
    Liebe Grüße aus der herbstlichen Heimat
    Sybille Weiß

    Gefällt 1 Person

  2. An die Abenteurer in Ruanda! Aus der fernen Heimat verfolgen wir eure vielen Erlebnisse und Eindrücke mit — in Wort und Bild – mit großem Interesse. Einfach phantastisch, auch wenn es hin und wieder zu diversen Überraschungen kommt! Ist halt keine Luxusreise, sondern erkennbar eine Expedition in eine andere Welt, die real erlebt, zu vielen Gedanken anregt! Wir wünschen allen noch viele angenehme Tage und Stunden, bevor es bald wieder nachhause geht! Den Kranken gute Besserung! Beste Grüße, insbesondere an unseren guten Freund, Herrn Jan Fischer!

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